Persönliches

Es fühlt sich an, als kehrte ich zu meinen Wurzeln zurück…

… und diese liegen in Waldbronn. Genauer: In der Carl-Benz Straße in Busenbach. Dort bin ich zusammen mit meinem Bruder aufgewachsen. Unsere Eltern, die heute in Rüppurr wohnen, haben uns sehr viel mitgegeben – das sieht man als Sohn nicht immer, aber in der Rückschau und heute, mit eigener Familie und selbst Vater von drei Kindern, kann ich nicht genug Zuneigung, Respekt und Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen.

Um die Ecke: Die Anne-Frank-Schule, wo ich zur Grundschule ging. Ebenfalls um die Ecke: Das Sportgelände des FC Busenbach, wo ich von der F- bis zur A-Jugend gekickt habe und über die Jahre Mitglied geblieben bin, weil das Vereinsleben prägt, Halt gibt, Freundschaften fürs Leben entstehen und ich unter anderem die tolle Jugendarbeit der vielen Ehrenamtlichen dort weiterhin unterstützen wollte.
Wie so viele Waldbronner Kinder und Jugendliche habe ich dann später für den Besuch einer weiterführenden Schule die Gemeindegrenzen überschritten – für mich war es das Gymnasium in Langensteinbach.
In diese Zeit fallen auch meine ersten “Erfahrungen” in der Kommunalpolitik: Inspiriert von meiner Mutter (“… das wär doch was für Dich!”) bin ich von 1995 an Mitglied des Ersten Waldbronner Jugendgemeinderates gewesen und, zwei mal wiedergewählt, erst 2001 “altersbedingt” ausgeschieden. Ich finde es toll, dass es diese Institution weiterhin gibt und sich Waldbronner Jugendliche für ihre eigenen Belange stark machen.

Nach dem Abitur 2002 hat es mich dann aber – sprichwörtlich – in die weite Welt gezogen und ich ging als Offizieranwärter zur Bundeswehr. Ganz unterschiedliche Stationen in Deutschland, tolle Erlebnisse, u.a. bei unseren französischen Partnern und Freunden, aber auch weniger erfreuliches – ich war Angehöriger von zwei Einsatzkontingenten der Bundeswehr in Afghanistan und dort in Summe fast ein Jahr engagiert – haben mich in der Zeit bis 2012 reich an verschiedenen Erfahrungen werden lassen und tief geprägt.

2012 stand ich dann vor einem Dilemma: Die Bundeswehr bot mir eine verlockende Karriere als Berufsoffizier an, ich wollte es aber im wahrsten Sinnde des Wortes “wissen” und unbedingt das Studium der Politikwissenschaft beginnen, von dem ich schon lange träumte. Und diesen Weg bin ich gegangen – bis hin zum Master-Abschluss in Verwaltungswissenschaften. In der Folge war ich im Fachbereich “Verwaltungsvereinfachung” der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH als Projektleiter für Digitalisierungsprojekte auf verschiedenen Ebenen tätig, bevor es mich dann 2019 in meine aktuelle Tätigkeit erneut zur Bundeswehr, dieses Mal mit noch mehr Verantwortung, gezogen hat.

Und jetzt: Zurück in meine Heimat als Bürgermeister! Lassen Sie es uns gemeinsam angehen.


Wichtige Stationen meines bisherigen Lebens:

Jugendgemeinderat der Gemeinde Waldbronn 1995 bis 2001

Abitur am Gymnasium Karlsbad 2002

Offizier bei der Bundeswehr 2002 bis 2012

Bachelor-Studium B.A. Politikwissenschaft an der Universität Mannheim 2012 bis 2015

Referent im Deutschen Bundestag (Untersuchungsausschuss “Euro Hawk”) 2013

Master-Studium M.A. Public Administration (Verwaltungswissenschaften) an der
Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer 2015 bis 2017

Studienbegleitendes Praktikum als Referent im Regierungspräsidium Karlsruhe 2016

Projektleiter Europäische Zusammenarbeit und eGovernment bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH in Mannheim 2018 bis 2019

Aktuell: Sachgebietsleiter Lagebearbeitung & Analyse im Dienstgrad Oberstleutnant bei der Bundeswehr seit 2019