Wiedersehen im Jugendtreff

Am Montag habe ich mich im Jugendtreff mit dem Leiter Detlef Schäfer getroffen, um mich mit ihm über den aktuellen Stand der Kinder- und Jugendarbeit in Waldbronn zu unterhalten. Dass im Jugendtreff tolle Arbeit geleistet wird, musste mir Detlef nicht extra erzählen, da ich davon vor einiger Zeit selbst profitieren konnte: Ich habe als Kind selbst am Ferienprogramm teilgenommen, war Mittwochnachmittags im Kindertreff, habe als Jugendgemeinderat im Jugendtreff getagt und nicht zuletzt zur Abizeit als Jahrgangssprecher wilde Feiern organisiert und erleben dürfen. Aber darüber hinaus wird hier heute noch vieles mehr geleistet, z.B. der “Offene Treff für Leute von 13 bis 27 Jahren” oder der “U 14 Treff für Leute ab 10 Jahren“. Ganz wichtig, und in Corona-Zeiten NOCH wichtiger: Als Diplom-Sozialpädagoge deckt Detlef Schäfer u.a. auch die Schulsozialarbeit an den Waldbronner Schulen ab und ist hier Ansprechpartner für SchülerInnen, aber auch vermehrt Eltern und LehrerInnen, die auf seine wertvolle Unterstützung angewiesen sind.
Was nehme ich aus diesem Besuch mit?
1. Die Offene Jugendarbeit ist weiterhin von großer Bedeutung für viele Waldbronner Jugendliche und muss sich in Zukunft verstärkt an den Angeboten der Ganztagesschulen/Ganztagesbetreuung ausrichten.
2. Die gemeinsame Trägerschaft für den Jugendtreff  Waldbronn und das Jugendzentrum Karlsbad sind ein hervorragendes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit – so kann es gehen, wenn es einen gemeinsamen Willen gibt.
3. Der Jugendtreff Waldbronn war, ist und soll auch in Zukunft ein Raum sein, in dem sich Jugendkultur öffentlich, aber dennoch in einem geschützten Raum frei entfalten kann.
4. Der Trägerverein Jugendarbeit Karlsbad / Waldbronn e.V. betreibt u.a. den Jugendtreff und erhält dafür einen Zuschuss der Gemeinde Waldbronn, der vor allem die Personalkosten abdeckt. Hier muss den Handelnden Planungssicherheit gegeben werden und dieser Zuschuss verlässlich an die Lohnentwicklung gem. der entsprechenden Abschlüsse der Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes gekoppelt sein.

Zum Abschluss möchte ich ein herzliches Dankeschön an Detlef Schäfer für seine Zeit und allgemein an ihn und sein ganzes Team richten: Ihr seid unglaublich wichtig für viele Waldbronner Jugendliche. Ihr könnt sehr viel auffangen, was in der heutigen Zeit leider anderswo “auf der Strecke” bleibt. Der Jugendtreff ist nicht zuletzt ein Ort, der vielen jungen Menschen Freude bereitet und das ist zuallererst Euer Verdienst. Danke für Euer Engagement!

Informationsbesuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn

Am Samstagnachmittag haben sich der Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn, Herr Jochen Ziegler, sowie sein Stellvertreter, Herr Tobias Härtenstein, die Zeit genommen, mir die fachliche Sichtweise auf diverse Herausforderungen für die FF Waldbronn darzulegen. Thematisiert wurde u.a. die Frage nach der Notwendigkeit eines zentralen neuen Feuwehrhauses für die Gemeinde und mögliche Folgen, falls sich der im Grundsatz bereits beschlossene Neubau bis 2025 durch die weiterhin ungelöste Standortfrage weiter verzögert. Dies sind ein gesteigerter Investitionsbedarf in die bestehenden Feuerwehrhäuser der drei Ortsteile in den kommenden Jahren, aber natürlich auch Fragen der Sicherheit der Bevölkerung, die daraus resultieren. Weitere Themen waren der Bedarf der FF Waldbronn, den in die Jahre gekommenen “Einsatzleitwagen 1” (ELW; Baujahr 2005) zu ersetzen, der aus feuerwehr-fachlicher Sicht vor allem für die Koordination der Einsatzkräfte von besonderer Bedeutung ist, die als erstes an einem Einsatzort eintreffen und regelmäßig unübersichtliche Schadenslagen bewältigen müssen. Der Feuerkommandant begrüßte explizit die kürzlich vom Gemeinderat beschlossene Ausschreibung eines hauptamtlichen Gerätewarts für die FF Waldbronn, der die Einsatzbereitschaft des Geräts der Abteilungen sicherstellen wird. Diese Tätigkeit ist bis dato eine zusätzliche Belastung unserer ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen.

Ich danke dem Feuerwehrkommandanten und seinem Stellvertreter nochmals für das sehr aufschlussreiche Gespäch und die investierte Zeit. Noch viel wichtiger aber: Herzlichen Dank und meine tief empfundene Hochachtung vor den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn, die ihren Dienst an der Gemeinschaft oft unsichtbar, unbemerkt und ungedankt verrichten, aber immer da sind, wenn sie gebraucht werden: Sie haben die größtmögliche Unterstützung der Gemeinde verdient.